Grundschulprojekte
Nähere Informationen und Anmeldung
unter der Telefonnummer 05722 /
4868
1. Fachwerkhaus Dauer: 2 Stunden
Anzahl der Teilnehmer: Klassenstärke
Erklärung des gesamten Bauablaufes eines Fachwerkhauses.
Erläutern von Fachausdrücken.
Wir lernen die einzelnen Baumaterialien ( Holz, Stein, Lehm usw. ) kennen und den
Umgang damit. Beschreibung der verschiedenen Gefachungsarten.
Die Bearbeitung der einzelnen Balken wird erklärt und vorgeführt.
Verbindungen herstellen und das Anfertigen von Holznägeln wird der
praktische Teil mit den Schülern.
Jedes Kind kann seinen selbst hergestellten Holznagel mitnehmen.
Das Material wird gestellt.
Projektleitung: Herr Alfred Schneider
2. Das Schuster- und Sattlerhandwerk Dauer: 1,5 Stunden
Anzahl der Teilnehmer: Klassenstärk
Die Entwicklung des Schuster- und Sattlerhandwwerks von der Prähistorik bis
heute.
Aus welchen Tieren wird brauchbares Leder gemacht?
Wir lernen verschiedene Lederarten kennen und wofür sie gebraucht
werden.
Was ist Gerben, welche Gerbarten gibt es und wie sehen die handwerklichen
Arbeitsgängedazu aus.
Was macht der Schuster und wie sehen die Aufgaben des Sattlers aus?
Es werden die verschiedenen Werkzeuge erklärt, der Umgang mit einigen davon
vorgeführt und danach darf jedes Kind einmal sein Talent versuchen.
Wir werden einfache Handnähte mit Leder erlernen, Lederzuschnitt, Arbeiten
mit Fett, Öl und Lederfarben.
Zum Abschluss wird von jedem Kind ein kleiner Lederbeutel gefertigt, der
mitgenommen werden darf.
Das Material wird gestellt
Projektleitung: Herr Alfred Schneider
3. Den Dinosauriern auf der Spur Dauer: 1,5 Stunden
Wie kommen die Fußabdrücke in den Stein?
Anzahl der Teilnehmer: 12 – 15
Wir sehen uns gemeinsam die Trittsiegel in der paläontologischen Sammlung an. Die Kinder erhalten Informationen zur Kreidezeit und zur Dinosaurierart Iguanodon.
Anschließend stellt jeder einen Gipsabdruck her.
Kurzbeschreibung: In ein weiches Material wird ein Gegenstand gedrückt. Über den Abdruck wird Gips gegossen. Nach Erhärten des Gipses kann die Form ausgeschalt werden und man erhält eine Positivform.
Jedes Kind darf seine Abdrücke mitnehmen.
Bitte mitbringen: ausgewaschene Speisequarkbecher, Gipsbecher, Löffel, kleine Hartgummi-Zootiere oder Muscheln, weiche Bürste, Schere
Projektleitung: Frau Madeleine Pfeffer
4. Die Schaumburger Tracht Dauer: 1,5 Stunden
Wie kommen die Perlen auf die Trachtenteile?
Anzahl der Teilnehmer: 12 – 15
Wir betrachten die Näherin und Stickerin im Museum und sehen uns die
ausgestell -ten Trachten an. Es gibt Informationen speziell zu den
perlenbestickten Trachtenteilen.
Originalteile aus dem Trachtendepot des Museums werden gezeigt und dürfen
angefasst werden.
Dann wird ein kleines Geschenk mit Perlenstickerei hergestellt.
Kurzbeschreibung: Um die Grundlagen des Stickens auszuprobieren, können zunächst nur Muster mit Nadel und Faden „gestickt“ werden. Hierfür eignet sich das Nachstechen („Prickeltechnik“) vorgelochter geometrischer Formen. Dabei können sternenförmige Muster entstehen. Mit farbigen Garnen und variablen Techniken können die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
Als zweite Stufe kommt dann das Befestigen von Perlen hinzu. Die Perlen können so plaziert werden, dass sie sich in das Muster einfügen, aber auch zu selbst gewählten Formen aneinander gestickt werden. Soll das kleine Kunstwerk als Karte verwendet werden, wird die Rückseite mit Papier überklebt.
Jedes Kind kann sein hergestelltes Geschenk mitnehmen.
Bitte mitbringen: große Stopfnadeln (evtl. ohne Spitze) , Fingerhüte
Projektleitung: Frau Madeleine Pfeffer
5. Der Blaudruck Dauer: 1,5 Stunden
Wie entsteht ein Blaudruck?
Anzahl der Teilnehmer: 12 – 15
Wir sehen uns die zum Blaudruck ausgestellten Gerätschaften und Werkzeuge im
Museum an. Dazu gibt es eine Erklärung, wie Blaudruck hergestellt
wurde.
Dann wollen wir selbst verschiedene Drucktechniken auf Papier herstellen.
I. Direktdruck mit Kartoffeln und Korken
II. Reservedruck mit Wachs oder Latex-Aussparungen,
die wieder entfernt werden.
Bitte mitbringen: Korken, Wachsmalstifte, Kerzen, Schaber, Pinsel
Projektleitung: Frau Madeleine Pfeffer